Mobile First

Der Gewinner-Ansatz für erfolgreiche Digitalisierungsstrategien

Mobile First beschreibt die Herangehensweise, dass man bei der Gestaltung und Entwicklung von Software und Content als Erstes den mobilen Kanal berücksichtigt und ausarbeitet. Danach leitet man aus den gewonnen Erkenntnissen für Mobile – in Kombination mit den Spezifika der anderen Plattformen – die weitere Strategie und Umsetzung der Digitalisierung ab.

Ist Mobile First die richtige Strategie
für die Digitalisierung Ihres Unternehmens?

Mobile Endgeräte sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Dementsprechend haben sie auch aus unternehmerischer Betrachtung enorm an Wichtigkeit bei strategischen Entscheidungen dazu gewonnen. Schon heute erfolgt der Websitetraffic zu mehr als 50% über mobile Endgeräte. Zusätzlich wird der mobile Kanal über Apps bespielt und sorgt für einen weiteren Traffic-Zuwachs. Mobile Endgeräte haben sich daher zum wichtigsten Medium im Konsumbereich und zum größten Hoffnungsträger im Unternehmensumfeld gemausert.

Digitalisierungsstrategien sind langfristig gedacht und werden auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Daher sollten Sie sich schon heute mit Blick auf die nächsten fünf Jahre überlegen, welche Rolle der mobile Kanal in Ihrer Digitalisierungsstrategie spielt. Nutzen Sie die Potenziale, die dieser Systemwandel für Sie bereithält und setzen Sie auf Mobile First.

Die 3 wichtigsten Erfolgsfaktoren

einer Digitalisierungsstrategie im „Mobil First“-Zeitalter 

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Nutzerzentriert denken – Der Nutzer im Mittelpunkt aller Überlegungen

Um großartige Apps und Software zu gestalten, müssen Sie zunächst Ihre Nutzer verstehen. Mit Maßnahmen und Techniken wie Nutzerinterviews und Persona Modeling identifizieren wir die Bedürfnisse Ihrer Nutzer, die Sie mit Ihrer Lösung befriedigen können. Diese Herangehensweise ist als Human Centered Design bekannt und sorgt dafür, dass im gesamten Projektteam ein Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzer herrscht. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden daher die Grundlage eines nutzerzentrierten Denkens.

Denn: Eine simple Kombination diverser Funktionen zu einer Software alleine befriedigt echte Bedürfnisse häufig nicht. Die Funktionen Ihrer App-Lösung müssen für Ihre Zielgruppe so einfach erschließbar sein, dass sie echten Mehrwert aus Nutzersicht schafft. Um das zu erreichen, sollten Sie zusätzlich den Einstieg in die Software maximal einfach und intuitiv gestalten. Hier können Sie Ihre Annahmen mithilfe von Usability Tests prüfen und ggf. anpassen.

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Schrittweise handeln – Flexibilität durch Agile Software-Entwicklung

Wenn ein Unternehmen zum ersten Mal in den mobilen Kanal vorstößt, ist dies unserer Erfahrung nach oft mit vielen Unsicherheiten verbunden. Man hat eine Vision vor Augen, aber ist sich des Weges noch nicht sicher. Hier kommt die agile Software-Entwicklung nach SCRUM ins Spiel. Sie ermöglicht es, groß zu denken und dabei klein zu starten. In kleinen Arbeitspaketen, sogenannten Sprints, wird die Vision schrittweise umgesetzt. Ein Sprint kann zwischen 2 und 4 Wochen dauern. Nach jedem Sprint evaluieren wir gemeinsam mit unseren Kunden das Erledigte und planen das Kommende. So haben wir in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, das Konzept der App anzupassen, sofern neue Erkenntnisse dies erfordern.

Diese Erkenntnisse können verschiedene Ursprünge haben: Angepasste Unternehmensziele, neue Insights durch Kundenfeedback und User-Tests, Learnings aus der Entwicklung etc. Die Vorteile dieses Vorgehens sind kontinuierliche Budgetkontrolle und die Vermeidung von unnötigen Aufwänden (Doppelentwicklung, Request Management) durch nachträgliche Change Requests, wie sie bei Anwendung des Wasserfallmodells üblich sind.

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Mobile leben – Übernahme des mobilen Innovationsmindsets als zukunftsweisend und erfolgskritisch

Heute ist die Digitalisierung nicht mehr aus den Büros oder Produktionshallen unserer Gesellschaft wegzudenken. Das Gleiche gilt für Mobile. Menschen arbeiten und leben manchmal stationär, aber viel häufiger sind sie mobil unterwegs. Wer diese einfache Wahrheit erkennt, sollte dies auch auf seine Unternehmensstrategie übertragen. Gekoppelt mit dem eindeutigen Trend im Verhalten der Nutzer ist somit „Mobile First“ die erfolgversprechendste Herangehensweise für Use Cases mit mobilen Nutzungsszenarien. Das Fehlen der digitalen Integration von Prozessen im mobilen Use Case ist eines der größten Risiken in der fortschreitenden Digitalisierung.

Das heißt nicht automatisch, dass hierfür nunmehr große Investitionen getätigt werden müssen, jedoch muss eine jede Unternehmensstrategie mit der dafür notwendigen Konsequenz nach vorne getrieben werden. 5 Jahre in die Zukunft, in einem Markt, der noch viel mehr Durchdringung des mobilen Mediums haben wird als heute, ist die mobile Technologie wettbewerbsentscheidend und somit erfolgskritisch.

Mit
»Mobile First«
auf die richtigen
Geschäftsmodelle
setzen

Beispiele für mobile Geschäftsmodelle (B2C / B2B)

B2C-Geschäftsmodelle im mobilen Kanal

Im B2C Bereich gibt es werbefinanzierte, Freemium und Paid Apps. Teil unserer Dienstleistung ist die Beratung zu den gängigsten Methoden der Monetarisierung von Apps.

B2B-Geschäftsmodelle im mobilen Kanal

B2B-Geschäftsmodelle setzen häufig nicht auf die direkte Monetarisierung des Nutzers wie es bei B2C-Geschäftsmodellen üblich ist. Logisch, die Nutzer sind häufig nicht die Entscheider, die über das Geld des Unternehmens verfügen. Vielmehr kommen indirekte Strategien zum Tragen. Insbesondere die Auslegung auf „Mobile First“ garantiert eine langfristig nachhaltige Strategie.

Prozessbeschleunigung z. B. im Einkauf

Indem erfolgskritische Prozesse beim Kunden vereinfacht werden, hat der Kunde einen messbaren Vorteil, wenn er Ihre Software einsetzt. Dies beschränkt sich natürlich nicht auf die mobilen Use Cases. Bestes Beispiel hierfür sind B2B-eCommerce-Shops, die den Einkauf beim Produzenten oder Händler maximal vereinfachen. Den vor Einführung des Online-Shops notwendigen Abstimmungs-Overhead hat auch der Kunde in seiner Kostenkalkulation berücksichtigt. Indem Sie Ihren Kunden davon befreien, können Sie sich Aufwände im Vertrieb sparen und Preise mit höheren Margen erzielen.

Digitale Dienstleistungen und digital vermittelte Serviceleistungen

Wo Prozess- oder Maschinendaten gesammelt werden, entstehen Möglichkeiten diese in Mehrwert für Ihre Kunden zu verwandeln. Auswertungen, Predictive Maintenance und Dashboards sind nur einige der Möglichkeiten. Digitale Dienstleistungen, die hierauf aufbauen und die Ihren Kunden Zeit und Geld einsparen, sind großartige Möglichkeiten einen Teil dieser Einsparpotentiale als Gebühr zu erheben. Hinzu kommen die kürzeren Kommunikationswege zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Mit der richtige Mobile Lösung, können Sie eine neue Ära des Service für Ihre Kunden einläuten.

Umsatzsteigerung durch Kundenbindung

Für unseren Kunden Hekatron haben wir die Hekatron Genius App entwickelt. Sie richtet sich an ihre wichtigste Zielgruppe, die Elektriker. Mit der App hat Hekatron den Arbeitsablauf bei seinen Kunden massiv vereinfacht, indem Medienbrüche eliminiert und Prozesse digitalisiert wurden. Notwendige Arbeit im Back Office ist nicht direkt abrechenbar und wurde mithilfe der App stark reduziert. Da die App nun auch zum Standardwerkzeug der Elektriker-Kunden geworden ist, hat sich die Kundenbindung spürbar erhöht. Es ergeben sich folglich zahlreiche Möglichkeiten diese Kundenbindung in der Unternehmensstrategie auszubauen und damit Unternehmensziele zu erreichen.

Checkliste für „Mobile First“-Digitalisierungs­strategien

  • Welche mobilen Geräte nutzt Ihre Zielgruppe heute? Welche in 5 Jahren?
  • Kennt ihr Team die Möglichkeiten des mobilen Marktes und kann Ihnen innovative Ansätze präsentieren?
  • Ist Ihnen klar, wann Sie die „Mobile First“-Strategie anwenden sollten?
  • Sind Sie sich sicher, dass Sie alle mobilen Use Cases identifiziert haben?
  • Haben Sie die Nutzer in den Mittelpunkt Ihrer Überlegungen gestellt?
  • Gehen Sie in kleinen Schritten der großen Vision entgegen?
  • Denken Sie „Mobile First“? Sind Sie sich über die Wichtigkeit von Mobile für Ihre Unternehmenszukunft im Klaren?
  • Wissen Sie, wie der mobile Kanal zu innovativen Lösungen Ihres Unternehmens beitragen kann?
  • Kennen Sie die Best Practices zur Digitalisierung im mobilen Kanal, um unnötige Kosten zu vermeiden?